LPG Amortisationsrechner
Andere Alternativantriebe
| Bezeichnung | Beschreibung | |
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| Autogas bzw. LPG | Diese aktuell verfügbare ausgereifte Technik für autogasbetriebene (LPG) Fahrzeuge ist neben der Umweltverträglichkeit bei Verbrennung und der Gewinnung ein deutliches Plus. Es kommt praktisch zu keiner Feinstaubentwicklung und der CO2-Ausstoß wird deutlich gesengt. Ein ausgereiftes Tankstellennetz mit über 5900 Tankstellen für LPG-betriebene Fahrzeuge bietet ein uneingeschränktes Fahren in der Stadt und im ländlichen Raum. Auch im Ausland sind im Allgemeinen genügend Gastankstellen vorhanden. Autogas Fahrzeuge sind in der Regel bivalent. Das bedeutet sie können wahlweise mit Benzin oder Gas betrieben werden. Getankt wird mit ca. 8 bis 10 bar Druck. Moderne, Platz sparende Nachrüstlösungen gewährleisten eine optimale Nutzung ohne Verlust von Stauraum und Motorleistung. |
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| Elektro-Fahrzeuge | Elektro-Fahrzeuge sind mit einem Wirkungsgrad von ca. 66% nahezu konkurrenzlos. Trotzdem sind die Energie kosten heute für Elektroauto laut Automotor und Sport Vergleichstest, Smart ED und Mitsubishi nicht wesentlich günstiger als die eines vergleichbaren Diesel- Fahrzeugs. Elektroautos sind vor Ort abgasfrei und geräuscharm. Wirklich abgasfrei sind Elektro-Fahrzeuge aber nur, wenn der Ladestrom aus erneuerbarer Energie, zum Beispiel Sonne, Wind und Wasserkraft oder Atomstrom stammt. Auf die Problematik von Kernkraftwerken möchten wir hier nicht eingehen, da diese hinreichend bekannt sind. Das Problem beim heutigen Stand der Technik ist leider noch immer die geringe Reichweite der Fahrzeuge, die sich mit dem Einschalten von anderen Verbrauchern wie Licht und Heizung nochmals drastisch verringert. Die lange Ladezeit der Batterien ist ein zusätzliches Problem. Auch die Anschaffungskosten der Batterien sind sehr hoch. Ein Lithium-Ionen Akku für ca. 200km Reichweite wiegt ungefähr 250kg und kostet zwischen 8000 und 12000 Euro. Nicht zu vernachlässigen sind ebenso die Folgekosten. Die Batterien sind genauso wie normale Autobatterien oder Handyakkus Verschleißteile. Das Gleiche gilt auch für Akkus von Hybrid-Autos. Ein Netz von Ladestationen befindet sich in einigen Städten Europas als Pilotversuch im Aufbau. Mit einem Flächen deckenden Netz ist in den kommenden 25 Jahren jedoch nicht zurechnen. Wer sein Elektromobil in Zukunft Zuhause aufladen möchte, sollte dringend die Hauselektrik vom Fachmann prüfen lassen. Denn nicht jedes heimische Netz ist für eine so hohe Dauerbelastung ausgelegt. |
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| E 85 | E 85 steht für 85% Bioethanol (Alkohol) und 15% herkömmliches Benzin. E85 hat wie Autogas ebenso 110 Oktan und ist heute bereits verfügbar. Der Ethanol Anteil von 85% ist bei der Verbrennung CO2 neutral, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Viele Benzinfahrzeuge sind für den zusätzlichen Betrieb mit Bioethanol nachrüstbar. Auch wir haben solche Systeme im Programm. Verschiedene Ford-, Opel- und auch Saab-Modelle sind gleich ab Werk mit einem geringen Aufpreis in einer Benzin/ Bioethanol Version zu bekommen. So sichern Sie sich eine Energie-Alternative für Ihre Mobilität. Die so genannten Flexifuel-Modelle bei Ford sind eine optimale Basis für eine Erdgas- oder Autogas-Nachrüstung. Ein auf diese Weise ausgerüstetes Fahrzeug kann wahlweise mit Benzin, E85 oder Gas betrieben werden. Die Technik dieser trivalenten Fahrzeuge ist bereits vorhanden und wird von uns seit einigen Jahren angeboten. |
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| Gas-Diesel | In Motoren von Blockheizkraftwerken und im Ausland kommen bereits so genannte Gas-Diesel zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um Dieselmotoren, die Gas als Zusatzkraftstoff verwenden. Das Verfahren ermöglicht es, Dieselkraftstoff in Abhängigkeit von der Motorlast um bis zu 80% durch Autogas-Kraftstoff zu ersetzen. Mit dieser innovativen und besonders wirtschaftlichen Technik lassen sich sehr gute Verbrauchs- und Abgaswerte erzielen.
Als Nebeneffekt kann mit dem Diesel-Gas-Verfahren die Motorleistung gesteigert werden. Auf der Stuttgarter Touristikmesse CMT 2009 wurde das schnellste Wohnmobil der Welt ausgestellt. Bei diesem Fahrzeug wurde unter anderem die Autogastechnik zur Leistungssteigerung genutzt. In Deutschland wartet dieses Verfahren noch auf die Zulassung durch das Kraftfahrtbundesamt. |
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| Unbehandeltes Pflanzenöl | ... umgangssprachlich abgekürzt auch als Pöl bezeichnet, kann als Kraftstoff für Dieselmotoren in mobilen und stationären Anwendungen verwendet werden. Als Biokraftstoff zählt es zu den erneuerbaren Energieträgern.
Der Ersatz von Dieselkraftstoff durch Pflanzenöl bewirkt in der Regel eine Verminderung des CO und CH, sowie eine Reduzierung des Partikelausstoßes. Hingegen können die NOX Emissionen leicht erhöht sein. Darüber hinaus entstehen beim Betrieb mit Pflanzenöl Geruchsstoffe im Abgas. Zu unterscheiden ist Pflanzenöl-Kraftstoff von Biodiesel, der durch Umsteuerung von Pflanzenöl hergestellt wird. Die Verwendung von Pflanzenölen als Krafftstoff ist nur mit Änderungen am Motor möglich. |
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| Biodiesel | Biodiesel ist ein in der Verwendung dem mineralischen Dieselkraftstoff ähnlicher biosynthetischer Kraftstoff. In Europa wird er meistens durch Umsteuerung von Rapsöl mit Methanol gewonnen (Rapsmethylester). In den USA stammt Biodiesel fast ausschließlich aus Sojaöl. Biodiesel kann in geeigneten Motoren in reiner Form (als B100 bezeichnet) oder als Blend mit Mineralöldiesel in jedem Mischungsverhältnis verwendet werden, wenn dies vom Hersteller des Fahrzeugs freigegeben ist. |
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| Gas-to-Liquid (GtL) | GtL steht für Gas-to-Liquid Kraftstoffe. Das GtL ist aroma- und schwefelfrei. Bei der Verbrennung entsteht kein Stickstoff und die Rußentwicklung ist deutlich vermindert. GtL ist mischbar und lässt sich an individuelle Motoranforderungen anpassen. GtL kann über das bestehende Tankstellennetz vertrieben werden. GtL wird aus Erdgas gewonnen, wobei vermehrt das Umwelt belastende CO2 entsteht. Seine begrenzte Verfügbarkeit führt zu hohen Herstellungs- und Verbraucherkosten. | |
| CtL-Kraftstoff | Eine zur Herstellung von synthetischem Flugbenzin bereits seit den 30er Jahren angewendete Technik ist die Kohlehydrierung, bzw. Kohleverflüssigung, kurz CtL-Kraftstoff genannt. CtL steht hier für Coal-to-Liquid. Da bei der Herstellung von CtL Kohle verwendet wird, fällt auch hier vermehrt Umwelt schädigendes CO2 an. Wirtschaftlich sinnvoll ist die Herstellung des CtL-Kraftstoffes nur dann, wenn es in Ländern produziert wird, in denen es oberflächennahe Kohlevorkommen gibt, so wie in China und den USA und der Ölpreis über einen langen Zeitraum bei über 60 Dollar pro Barrel liegt. Qualitativ erreicht das CtL maximal nur die Oktan-Werte von Normalbenzin, welches bei uns in Deutschland nicht mehr vertrieben wird. |
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| BtL-Kraftstoff | Hochrein, schwefel- und aromafrei, sehr geringe Russentwicklung, kein Stickstoff. Diese Vorteile verbindet der BtL-Kraftstoff, der durch Abfallstoffe, wie Holz und Stroh gewonnen wird. Selbst für die Gewinnung großer Mengen sind keine zusätzlichen Agrarflächen erforderlich. Der Biomass-to-Liquid-Kraftstoff kann über das bestehende Tankstellennetz vertrieben werden. Zellulose-Ethanol besitzt den Vorteil, dass es mischbar ist, an individuelle Motoranforderungen angepasst werden kann und die Möglichkeit für völlig neue Verbrennungsverfahren einräumt. Bis das BtL verfügbar ist werden jedoch noch mindestens weitere fünf bis zehn Jahre vergehen. Außerdem werden voraussichtlich für den Verbraucher hohe Kosten entstehen, da die Produktionskosten überdurchschnittlich hoch sind. Die Umweltverträglichkeit betreffend ist festzuhalten, dass bei der Anlieferung der Rohstoffe ein hoher CO2-Ausstoß zu erwarten ist, sodass die Natur auf indirektem Wege belastet wird. |
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| Downsizing-Konzepte | Die Entwicklung des Verbrennungsmotors hat sich in den letzten Jahrzehnten stetig verbessert. Die Einsparungen lassen sich durch spezielle Brennverfahren, Downsizing-Konzepte, Turboauflader, CAI, HCCI, homogene Selbstentzündung beim Diesel und Benzin-Direkteinspritzung weiter vergrößern. Auch die CO2-Entwicklungen lassen sich durch den Einsatz von Bio-Kraftstoffen verbessern. Aufgrund der Verwendung fossiler Brennstoffe ist jedoch eine zufrieden stellende Umweltschonung nicht zu erreichen. Der erste HCCI-Einsatz wird voraussichtlich 2010 bzw. 2011 möglich sein. Eine homogene Dieselverbrennung wird hingegen bis zum Jahre 2015 auf sich warten lassen. Downsizing-Konzepte und erste Benzin-DI der zweiten Generation sind schon heute verfügbar. Diese Kraftstoffspartechnik ist mit Alternativkraftstoffen wie E85 oder Autogas kombinierbar. Auch wir bieten Autogasanlagen für Benzin-Direkteinspritzmotoren an. |
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| Erdgas | Die Technik für Erdgas betriebene Fahrzeuge ist aktuell verfügbar und bedeutet für Verbraucher ein kostengünstiges Fahren. Das Tankstellennetz ist zurzeit jedoch nur in Städten gut ausgebaut. Das für Erdgas benötigte Methan kann größtenteils aus Biomasse klimaneutral gewonnen werden. Der CO2-Ausstoß wird beim Fahren um 25% gesengt. Betankt werden die Erdgas-Tanks mit einem sehr hohen Druck von 200 bar. | |
| Mikro-Hybrid | Mikro-Hybrid Fahrzeuge, auch als Start-Stopp-Anlagen bekannt, sind aktuell verfügbar. Sie sind kostengünstig in der Anschaffung und sparen Kraftstoff bei extremem Stop-and-go-Verkehr in der Stadt. Zurzeit sind diese jedoch nur in bestimmten Fahrzeugen einsetzbar. Die Umweltverträglichkeit bezieht sich hier allein auf die geringere Menge des Verbrauchs in der Stadt. Für schnelle Fahrten außerhalb der Stadt bedeutet es kaum Einsparungen | |
| Mildhybrid | Mildhybrid-Fahrzeuge profitieren von der Start-Stopp-Funktion, vom regenerativem Bremsen und einem E-Motor, der bei höherer Belastung zeitweise den Verbrennungsmotor unterstützt. Dadurch lässt sich in dieser Funktion Benzin oder Diesel einsparen. Die Technik ist heute vereinzelt verfügbar. Die Batterien sind jedoch noch teuer. Die Verbesserung für die Umwelt bezieht sich lediglich auf die Verbrauchsmenge, nicht auf die Herstellung des Kraftstoffes. | |
| Vollhybrid | Mit dieser Technik lässt sich der Verbrauch eines Fahrzeugs mit Diesel- oder Ottomotor um bis zu 25 % senken. Der Elektromotor unterstützt bei Bedarf den Verbrennungsmotor. Dadurch kann dieser bei gleicher Fahrleistung kleiner dimensioniert werden, was sich Verbrauch senkend auswirkt. Diese Technik kann mit allen alternativen Kraftstoffen für Verbrennungsmotoren kombiniert werden. Ein Hybridfahrzeug lässt sich z. B. auch zu einem Gashybrid-Fahrzeug umbauen. | |
| Plug-in-Hybrid | Plug-in-Hybrid ist eine erweiterte Variante des Vollhybrids. Mit dieser Technik wird das Ziel verfolgt, den Aktionsradius im Elektrobetrieb gegenüber einem Standart Vollhybridfahrzeug zu erweitern. Dies geschieht mittels Lademöglichkeit der Akkus über eine Steckdose. Hierzu fehlt es unterwegs leider noch immer an der notwendigen Infrastruktur. | |
| Range-Extender | Range-Extender Fahrzeuge sind Elektroautos, die eine eigene Stromversorgung haben. Diese erfolgt durch einen Verbrennungsmotor oder durch eine Brennstoffzelle. Durch diese Technik wird die Reichweite erhöht. | |
| Wasserstoff-Verbrennungsmotor | Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor ist wie Autogas und CNG ein Gas betriebener Ottomotor. Die Wasserstofftechnik befindet sich aber im Gegensatz zu LPG und CNG noch in der Entwicklungsphase. Ein Tankstellennetz für Wasserstoff ist in den nächsten 25 Jahren nicht zu erwarten. Neben der problematischen Speicherung, 700 bar Druck und -253° Celsius, ist auch noch die umweltgerechte Erzeugung des Energieträgers offen. | |
| Wasserstoff-Brennstoffzelle | Wasserstoff-Brennstoffzelle, elektrische Stromerzeugung durch Elektrolyse. Vereinfacht könnte man sagen, dass durch Umformung die Energie aus Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt wird. Mit dieser elektrischen Energie werden dann Elektromotoren angetrieben. Der Umweg über Wasserstoff ist unter Experten sehr umstritten, da der Wirkungsgrad bei Batterie elektrischem Betrieb mindestens um den Faktor drei effizienter ist als eine Wasserstoff-Brennstoffzelle. Natürlich sind auch hier die gleichen Probleme bei der Wasserstofferzeugung und der fehlenden Infrastruktur wie schon beim Wasserstoffmotor erwähnt. Wegen des hohen technischen Aufwands im Umgang mit Wasserstoff ( H2) ist es fraglich, ob je ein flächendeckendes Wasserstoff-Tankstellennetz entstehen wird. |
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| Holzvergaser | Vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten mit Treibstoffmangel wurden Fahrzeuge zumeist in eigeninitiative mit einem improvisierten Holzvergaser ausgestattet. Die Generatoren wurden außen an die Karosserie gebaut oder als Anhänger mitgeführt. Bei der Holzverkohlung von 100 kg Buchenholz entstehen ca. 34,3 kg Holzkohle, 25,4 kg Wasser, 20,8 kg Holzgase, 6,7 kg Holzessig, 2,3 kg Holzgeist und 10,5 kg Holzteer. Das Holzgas besteht aus Kohlendioxid (52%), Kohlenmonoxid (34%), Methan (10%), Ethan (2%) und Wasserstoff (2%). Mit den brennbaren Gasen können Ottomotoren (auch Benziner genannt) betrieben werden. | |
| N2O (Lachgas) | N2O auch als Lachgas bekannt wird zusammen mit Benzin in flüssiger Form in den Motor eingespritzt. Durch das schnelle Verdampfen des Lachgases wird das Kraftstoff-Luft-Gemisch um ca. 20° Celsius abgekühlt. Erst im Brennraum zerfällt Lachgas bei Temperaturen von über 575° Celsius in Stickstoff und Sauerstoff. Dabei entsteht Wärmeenergie (exotherme Energie). Entsprechend des erhöhten Sauerstoffanteils muss mehr herkömmlicher Kraftstoff eingespritzt werden, um eine Überhitzung des Motors zu verhindern. Dabei entsteht eine Leistungssteigerung des Motors. Lachgas-Systeme sind nicht für den längeren Einsatz geeignet. Solche Systeme sind ausschließlich für ¼ Meilen (ca. 400 Meter!) Beschleunigungsrennen verwendbar. Lachgas, N2O, ist sicher keine Energie-Alternative! |
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